Pflanzenpflege - was macht den grünen Daumen aus

Man bekommt einen grünen Daumen, indem man sich mit den Pflanzen im eigenen Haushalt beschäftigt. Vielleicht ein wenig recherchiert wann man sie düngen sollte, wie viel Licht sie benötigen, wann die Blütezeit ist, oder auch wann man die Pflanzen umtopfen sollte. Jede Pflanze hat da ihre Eigenheiten, beachtet man diese, bedankt sich die Pflanze durch gutes Wachstum, oder auch durch Blühen. Das bedeutet es einen grünen Daumen zu haben.

Wer keinen grünen Daumen hat, sollte sich eventuell eher einen Kaktus oder auch eine Palme zulegen, beide brauchen wenig Wasser, etwas Licht und schon sind sie glücklich. Schwerer wird es bei Alpenfeilchen, daran gehen oftmals die besten grünen Daumen ein.

 

Im Allgemeinen kann man sich aber ein paar simple Faustregeln merken:

 

Licht

Immer für genügend Licht sorgen. Kommt nicht genügend Licht durch ein Fenster, so gibt es auch Pflanzenlampen, die das Wachstum und Wohlbefinden der Pflanzen erhöhen können.

 

Gießen

Das Gießen von Pflanzen sollte möglichst nicht von oben, sondern direkt unten an der Erde passieren.

 

Ableger

Ableger, welche man den Pflanzen abnehmen kann, erkennt man häufig daran das sie ein Eigenleben entwickeln, sei es durch einen eigenen Stiel, oder durch eigene Wurzelbildung. Hat dieser Ableger zu wenig Wurzeln stellt man ihn in ein Glas mit frischem Wasser, welches man regelmäßig wechselt. Wenn der Ableger genug Wurzeln entwickelt hat, kann man ihn in einen Topf pflanzen.

 

Umpflanzen

Beim Umpflanzen in einen größeren Topf sollte man, wenn man sich mit einem grünen Daumen schmücken möchte, immer darauf achten das man nicht mehr als einen Zentimeter Platz lässt an jedem Rand, in einen sehr viel größeren Topf sollte man keine Pflanze setzen.

 

Literatur

Was einen guten Gärtner also im Prinzip ausmacht, ist es die verschiedenen Pflanzen und ihre Bedürfnisse einordnen zu können und ihnen natürlich auch nachzukommen. So was kann nicht von jetzt auf gleich geschehen, um ein guter Gärtner mit einem grünen Daumen zu werden, braucht man Geduld und man sollte immer wieder danach streben, mehr über seine Pflänzchen zu lernen. Bücher über Gartenarbeit lesen, oder im Internet über die Besonderheiten seiner Pflanzen recherchieren, ist ein guter Weg seinen grünen Daumen noch etwas grüner werden zu lassen.

 

Pflanzenkauf

Wenn man sich dazu entschließt neue Pflanzen anzuschaffen, sollte man dies vielleicht nicht in einem Discounter machen, sondern da wo man sich gut beraten lassen kann. Von Menschen die vielleicht genau diesen grünen Daumen haben und gelernte Gärtner sind.

Wir haben Ihnen hier einige interessante Onlineshops aufgelistet, bei denen Sie kompetente Beratung und ein großes Sortiment an Pflanzen finden.

 

Bakterien und Schädlinge

Wenn eine Pflanze einzugehen droht, muss das nicht unbedingt an Ihnen liegen, Pflanzen haben hin und wieder Bakterien in ihrer Erde, die sie nicht vertragen. Da hilft dann in jedem Fall ein Umtopfen in ganz frische Erde. Ebenso sieht es mit Schädlingen aus, wobei diese meist relativ leicht auch mit dem eigenen Auge erkennbar sind. Auch hier sollte ein Umtopfen mit neuer Erde möglichst rasch geschehen, sobald Schädlinge auch am Blattwerk zu erkennen sind, sollte die Pflanze gründlich abgespült werden.

 

Haustiere

Es ist nicht sehr schwer sich einen grünen Daumen anzueignen, es kostet lediglich einiges an Zeit und Geduld. Bevor man jedoch damit beginnt, sollte man wissen, dass für Haustiere manche Pflanzen giftig sind, dies muss am Anfang unbedingt mit bedacht werden. So sind zum Beispiel Lilien in jeglicher Art giftig für Katzen.

 

mit den Pflanzen "reden"

Viele ältere Menschen reden mit ihren Pflanzen, komischer Weise kommt es nicht selten vor, das es genau diesen Pflanzen aber auch sehr gut geht. Viele Menschen werden sagen, solange jemand mit seinen Pflanzen redet, gibt er ihnen auch alles was sie brauchen. Aber man kann sich sicher sein, das Menschen die einen Plausch mit ihren Pflanzen halten, genau das Gegenteil behaupten werden.